Alexander und Bettina


13. Lange Nacht

 

Aneinander geschmiegt hatten sie geschlafen, wundervoll geschlafen!

Als Alexander aufwachte, verspürte er Hunger. Vorsichtig, um Bettina nicht zu stören, schlich er sich aus ihren Armen. Er hatte den ganzen Tag über nicht viel gegessen, und so bestellte er ein Abendessen aufs Zimmer. Er ließ sich Wasser in die Wanne laufen. Er freute sich auf ein Bad. Vielleicht sogar zusammen mit ihr! Aber als sein Bad bereit war, schlief sie immer noch.

Also stieg er alleine in das warme Schaumbad und genoss es, sich so richtig auszustrecken. Möglicherweise war es ja doch besser, dass Bettina nicht dabei war. Er hätte ja doch kein Auge von ihr lassen können. So jedoch konnte er sich richtig entspannen und vom Kopf bis zu den Zehenspitzen pflegen. Anschließend fühlte er sich wieder wohl und erfrischt. Gerade als er sich abfrottiert hatte, klopfte es.

 

Bettina hatte es auch gehört und öffnete die Türe. Der Kellner, der einen Wagen vor sich her schob, bekam Atemnot. Sie hatte lediglich den Pulli in die Hand genommen und hielt ihn sich vor die Brüste. Sie waren nur äußerst knapp bedeckt! Der junge Mann schob das Abendessen ins Zimmer und versuchte sich so zu drehen, dass er mehr von ihrem nackten Körper erspähen konnte, ohne aufzufallen, aber es gelang ihm nicht. Und als Alexander aus dem Bad trat, gab er auf und verließ den Raum.

„Was tust du nur schon wieder?“ lächelte er. „Der arme Mann hat jetzt bestimmt ein größeres Problem!“

Bettina ließ den Pullover fallen und nahm mit spitzen Fingern eine Scheibe Toast aus dem Brotkorb. „Ach ja?“, fragte sie anzüglich. „Was denn für eines?“

 

Alexander betrachtete fasziniert ihren schönen, nackten Körper. Auch er hatte nur den Hotelbademantel angezogen und ihr Anblick blieb nicht ohne Wirkung.

„Ich habe Hunger!“ stellte Bettina fest.

„Ich auch!“ antwortete er und musste grinsen, wenn er daran dachte, worauf er schon wieder Appetit hatte.

Bettina sah seinen Blick und lächelte ihn liebevoll an. „Ja, darauf auch!“ antwortete sie auf seine nicht gestellte Frage. „Aber erst muss ich auch mal unter die Dusche!“ und damit verschwand sie im Badezimmer.

Alexander setzte sich an den Tisch und servierte Lachs und Krabbencocktail und schenkte Sekt ein. Langsam begann er zu essen. Er war tatsächlich sehr hungrig und der Fisch war jetzt genau das Richtige.

 

Es dauerte nicht lange, bis Bettina zurückkam. Sie hatte geduscht und sah aus wie eine Frühlingsgöttin. Und das sagte er ihr auch.

„Ich habe noch nie mit einer Göttin gespeist! - Bettina, du bist ein Traum!“

Sie setzte sich zu ihm und stellte erfreut fest, dass er und sie auch auf kulinarischem Gebiet  dieselben Vorlieben hatten. Es irritierte und beglückte ihn zugleich, dass sie sich völlig unbefangen nackt zu ihm setzte. Sein Bademantel war mittlerweile offen und er wagte einen schnellen Blick an sich hinab. Sie hatte es gesehen!

„Zeig es mir!“ forderte sie neugierig. „Diesmal bist du dran!“

Er schluckte. Auf einmal war er befangen. „Erst muss ich mal was essen!“ lenkte er ab. Aber der Gedanke erregte ihn, obwohl er es nicht zugeben würde.

Bettina sah ihn an. –

Sie wusste es! Sie durchschaute ihn, kannte seine Empfindungen! Plötzlich war alles ganz anders. Er stand auf und zog den Bademantel aus, dachte an das Telefonat, das sie miteinander geführt hatten. Er liebte sie und sie sollte es wissen.

„Ganz oder gar nicht!“ dachte er. Er riskierte sowieso wirklich alles für sie! Wie zwei Verschwörer lächelten sie sich zu und dann aßen sie bis zum letzten Krümel auf.

 

Bettina stand auf und nahm ihr Glas mit hinüber zum Bett. Sie stellte es ab und legte sich hin, fuhr mit der Hand über ihren Körper.

Er sah ihr zu, setzte sich neben sie und küsste sie zärtlich. „Und jetzt?“ fragte er leise.

„Steig ins Bett!“ bat sie. Aber als er sich neben sie legen wollte, schüttelte sie den Kopf.

„Nein, nicht so!“

Mit großen Augen sah er sie an - dann stand er auf. Er stellte einen Fuß aufs Bett und stieg mit einem Schwung hinauf, stellte den anderen Fuß über sie.

Bettina sog scharf die Luft ein und streckte die Hände nach ihm aus.

Als er sah, wie sie auf ihn reagierte, verschwand seine Befangenheit. Ihre Hände öffneten und schlossen sich krampfhaft, dann legte sie sie auf seine Oberschenkel.

„Umwerfend!“, flüsterte sie und ließ ihre Finger nach oben wandern. Höher - und noch ein Stück höher.

Alexander sah seinen erigierten Penis und darunter ihr Gesicht, ihre Hände, die nach ihm griffen - die ihn wollten. Sie leckte sich mit der Zunge über ihre Lippen - langsam! So, als ob sie ihn leckte! Fast glaubte er ihre Zunge zu spüren. Kurz schloss er die Augen und stöhnte laut, als er ihre Hände spürte, die seine Hoden umfassten und drückten. Er riss die Augen wieder auf und schnappte nach Luft. „Oh jaah Bettina!“ keuchte er.

 

Ihre sanften Finger streichelten, massierten ihn - erkundeten seine intimsten Zonen. Langsam wanderten sie nach hinten, umfassten seine Backen. Er spannte die Muskeln an.

Bettina lachte und dann gab sie ihm einen Klaps auf den Po. „Lass mich!“ bettelte sie.

Er musste sich konzentrieren, um seine Muskeln locker zu lassen, aber dann hatte er eine Idee. Er drehte sich um.

„Wunderbar!“ flüsterte Bettina, griff nach seinen Backen und presste sie zwischen den Fingern. Alexander beugte sich vor und stützte sich auf ihre abgewinkelten Knie, drückte sie auseinander.

Als er ihre Feuchtigkeit glitzern sah, knickte sein Knie ein - wie von selbst! Er kniete sich neben sie, beugte sich weiter hinab. Irgendwie zog es ihn magisch an - dieses glatte Möslein. „Ich brauche noch eine Nachspeise!“ flüsterte er und küsste sie zärtlich. Ihre Schamlippen waren prall geschwollen, warteten auf den Druck seines Schwanzes. Er schob seine Zunge dazwischen.

„Schmeckt guut!“ keuchte er, suchte nach ihrer Liebesperle. Ihre Finger kamen ihm zu Hilfe, spreizten sanft die Lippen und legten den Kitzler bloß. Seine Zungenspitze umkreisten ihr Perlchen.

 

Bettina stöhnte, war gerade abgelenkt von den Dingen, die sie so brennend interessierten. Aber sie wollte ihn verwöhnen, also versuchte sie, sich zusammenzunehmen. Sie legte ihre Handfläche auf seinen Schaft und schloss langsam die Hand. Zentimeter um Zentimeter eroberte sie sein Zepter, bog ihn zu sich, schob die Vorhaut zurück und leckte über seine Spitze.

Alexander warf den Kopf zurück und röchelte laut. „Bettina - du - machst mich verrückt!“

„So soll es sein!“ flüsterte sie. Mit der flachen Hand klopfte sie auf den Platz rechts von ihrem Kopf. Folgsam kniete er sich zu ihr, schob ihr seine Hüften entgegen. Er hatte nur noch einen Gedanken, nämlich den, einzudringen, hinein zwischen die weichen Lippen ihres zauberhaften Mundes, hineinzustoßen und darin zu explodieren.

 

Fasziniert betrachtete sie seinen Schwanz. Sie hatte ihn noch niemals auf diese Art studieren können. Alexander sah auf sie herab und hielt ihr seinen Steifen an die Lippen. Es war ein unglaubliches Bild. Ihre rechte Hand streichelte über seinen Po, fand die Spalte und drängte sich dazwischen. Ihre Finger drückten von unten gegen seine Hoden. Die andere Hand hielt den Liebesspeer. Sie befeuchtete lasziv ihre Lippen. Sie wollte ihm zeigen, was ihn erwartete - ihn vollkommen verrückt machen vor Geilheit!

Und Alexander war geil - unglaublich geil! Er war einfach verrückt nach dieser einen, dieser besonderen Frau. Er stöhnte!

„Jaah, Bettina, mach!“, flehte er. Seine Stimme klang rau. „Bitte!“

Bettina ließ sich seine Eier in die Hand fallen und drückte.

„Was soll ich tun?“ fragte sie. „Sag es mir!“

Alexander war nahe daran, die Beherrschung zu verlieren. „Nimm ihn in den Mund!“ bettelte er.

Mit großen Augen sah sie zu ihm auf, und dann legte sie ihre Lippen auf seine Spitze. Er spürte ihre Wärme, die Feuchtigkeit und stöhnte. Er bebte vor Lust, zitterte in gieriger Erwartung, und in diesem Moment schloss sie die Augen und saugte ihn tief in sich hinein.

 

„Jah, oh jaah!“ Alexander stieß zu. Die Innenseite ihrer Wangen war weich, zärtlich. Die empfindliche Unterseite seines Schwanzes rieb über ihre Zähne. Er konnte sich nicht länger beherrschen. Er stieß, fickte diesen Mund, der an ihm sog, diese Zunge, die ihn leckte, die sich unter seine Vorhaut schob und seine Eichel umkreiste. Stöhnend stieß er zu - immer und immer wieder. „Nur ja nicht zu tief!“ bremste er sich selber. Er hatte Angst, sie zu verletzen, ihr wehzutun, aber ihre Hand massierte seine Eier. Er konnte nicht mehr länger, hatte das Gefühl, er müsse jeden Moment explodieren. Als er spürte, dass sich die Fingerspitze ihres kleinen Fingers in seinen Anus schob, wurde es zu viel. Er schrie laut auf, und sein Schwanz zerbarst in eine Million Stücke.

Seine heiße Lust schoss aus ihm hervor und lief über ihre Zunge. Sie schmeckte die Schärfe, ließ die Zungenspitze über seinen zuckenden Schaft gleiten, hörte wie er noch einen Schrei ausstieß. Oh, sie genoss es, ihn so verrückt zu machen, ihm alle Lust der Welt zu schenken. Langsam zog sie ihre Lippen zurück, fühlte, wie er bebend über sie sank. Sie nahm ihn in die Arme. Sein ganzer Körper zitterte.

Sie hielt ihn zärtlich, zog ihn fest an sich, wärmte ihn mit ihrem Leib. „Ich liebe dich!“

 

Sanft ließ sie ihn an ihre Seite sinken, schmiegte sich eng an ihn und deckte sie beide mit der weichen Daunendecke zu. Alexander hatte die Augen geschlossen und atmete schwer, aber seine Hände ließen nicht von ihr. Immer noch streichelten sie ihre Brüste, hielten den Kontakt zu ihrer weichen Haut.

Nach einer ganzen Weile öffnete er die Augen und sah sie an. Er küsste ihren Mund und umschlang sie, presste sie an sich.

„Du!“ flüsterte er. „Du musst eine Hexe sein! Wirklich! Ich - ich habe so was noch nie, niemals erlebt!“ Ungläubig musterte er sie. „Das kann es doch gar nicht geben! Woher weißt du, wie du …!“ Er stockte.

Bettina lächelte. „Ich weiß es nicht! Ich sehe, was du möchtest - in deinen Augen, und ich will es dir geben! Alle Lust dieser Welt - schenken, heute Nacht! Ich liebe dich, und außerdem bin ich … geil! Feucht! Ich will dich spüren - in mir! Ich liebe dich!“ Allein die Vorstellung ließ sie zittern.

Seine Finger erkundeten nachdrücklich, wie erregt sie war, und Alexander zog sie noch fester in seine Arme. Sie war es wert, jedes Risiko einzugehen. „Du musst mir eine kleine Pause gönnen, aber dann bist du dran!“ versprach er.

Bettina lächelte zärtlich und legte sich zurück. „Ich habe keinen Moment daran gezweifelt!“

 

Diese Nacht war schließlich noch nicht zu Ende - und sie gehörte ihnen allein!

 

 

© Beatrice von Stein